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Georg




Anmeldungsdatum: 14.12.2004
Beiträge: 23
Wohnort: Baunatal
BeitragVerfasst: Fr 07 Jan, 2005 16:03  Titel:  Atikel über Ethanol-Gabe von Kokott/Mrutzek Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Schönen guten Tag allerseits,

Nach meiner Ansicht sucht man vergleichbar hochwertiges, sowohl Inhalt als auch Methodik betreffend, fast vergeblich in der Fachliteratur zu unserem Hobby Meerwasseraquristik.
Und ich habe im vergangenen Jahr als Einstieg in diese faszinierende Welt sehr viel davon gelesen. Viele der dort getroffenen Aussagen scheinen
eher Vermutungen und subjektive, nicht validierte Annahmen zu sein.
Dies schafft bei einem Einsteiger wie mir starke Verunsicherung und dies zu einem Zeitpunkt, zu dem Sicherheit durch tradiertes Wissen vonnöten wäre.

Mich interessiert eure Meinung zu diesem Thema; habt ihr das Verfahren schon einmal selber getestet?
Welche Bereiche der Meerwasseraquaristik könnten ähnlich experimentell mit Hilfe von uns Foren-usern bearbeitet werden um mehr gesicherte Erkenntnisse zu erlangen?

Georg


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Jens



Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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BeitragVerfasst: Sa 08 Jan, 2005 12:14  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Georg.

Die Wodkamethode ist nicht so neu wie du denkst. Schon seit längerem wurde mit der Zugabe von Zucker
oder Honig experimentiert. Mit der Wodkamethode und somit Alkohol als Nährstoff für Bakterien, ist die
Dosierung wesentlich einfacher.

Als der erste Artikel im Meerwasseraquarianer erschien, war ich noch begeistert. Doch als noch einiger Zeit
mein Becken von Cyanos überwuchtert wurde, glaubt ich, es würde an dem Wodka liegen. In einem Gespräch
mit Michael Mruzek stellte sich dann heraus:

Ein Einfluß bzw. förderung der Cyanobakterien wurde zwar bisher nicht beobachtet. Konnte aber auch
nicht ausgeschlossen werden.

Da ich in dieser Zeit auch andere Beckenparameter verändert habe, muß meine Beobachtung nicht
zwingend mit der Wodkamethode zusammen hängen. Ein Absinken der Schadstoffparameter konnte
ich ebenso wenig beobachten.

Als 0/8/15-Aquarianer (zu dene zähle ich mich auch) bleibt uns wohl nur die Möglichkeit, zu probieren.

Ich persönlich würde die Wodkamethode nur wieder verwenden, wenn ich Probleme
mit NO3 und PO4-Werten im Becken habe.

Ergo: Am besten testen...

Gruß Jens

_________________
1170l Ocean als Mixed-Reef 8x80 Watt T5, BK250 intern und div. Tunze Stream über Multicontroller 7095

Löwe Geschlecht:Männlich Schwein VerstecktPersönliche Galerie von JensBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen
Marco




Anmeldungsdatum: 28.12.2004
Beiträge: 16
Wohnort: Steinheim Westf.
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BeitragVerfasst: Sa 08 Jan, 2005 15:22  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo

Also Jens hat schon einiges gesagt und nun gebe ich auch noch nen bisschen Senf dazu Wink. Es gibt doch viele Meinungen zur Wodka-Methode und ich kann nur meine hier einbringen, da ich es auch selbst versucht hatte. Nach etwa 3Wochen wurden meine Fische krank (Pünktchen) und einige Korallen zeigten unwohlsein, obwohl ich mich 1a an die Anleitung gehalten hatte. Bei mir ging auch nur der Nitrat-Wert nach unten aber ich vermute, dass PO4 gefolgt wäre, da beide Werte miteinander zusammenhängen. Ich hatte die Methode aber schnell abgebrochen, um kein weiteres Risiko einzugehen. Das Problem ist, das wahrscheinlich mehrere Bakterienstämme "gestärkt" werden, sowie die guten als auch die schlechten.
Es gibt heute einige Produkte die einen Abbau von NO3 und PO4 durch Bakterien versuchen (Zeovit, Wodka, Aquamedic usw...). Diese Methode sehe ich auch sehr positiv entgegen jedoch ist die Zugabe von Wodka für mich gestorben, da höchstwahrscheinlich negative Auswirkungen zu befürchten sind. Durch Zeovit habe ich keine Probleme mehr und es läuft auch sehr gut. Jedoch sollte auch in diesem Fall jeder seine eigene Meinung haben und eigene Erfahrungen hier mit einfließen lassen.

Gruß
Marco


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