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Richard
Alter: 43
Anmeldungsdatum: 25.02.2006
Beiträge: 366
Wohnort: Raum Göppingen

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Hallo Gemeinde!!
Nachdem ich Euch jetzt ein paar Tage in Ruhe gelassen habe, möchte ich Euch heut mal wieder a bissl mit meiner Fragerei auf den Wecker fallen...
Es geht diesmal um den -nennen wir´s mal "Basis-Aufbau":
damit meine ich die Steine, die man als Basis für die Lebendsteine benützt, also auf denen man mit den Lebendsteinen aufbaut...Himmel, ich weiß garnicht, wie ich das beschreiben soll...
Man liest in diversen Büchern, man könne Tuff-Gestein oder auch Lochgestein nehmen, woanders höre ich dann wieder, daß das eben nicht so gut sei, weil beide Gesteinsarten zuviele Schwermetalle usw. enthalten.
Nun kann man auch "Riffkeramik" kaufen, in allen möglichen Größen und Formen - und zu allen möglichen Preisen, vor allem recht hohen...
Nun sagt jetzt bloß nicht zu mir, ich solle nicht jetzt schon über die Preise jammern, Meerwasser-Aquaristik sei nun mal teuer, usw.
Weiß ich alles, und ist auch so von mir akzeptiert, aber wenn´s doch vielleicht eine billigere Lösung gibt, warum soll ich´s dann unnötig teuer machen...?
Deshalb hier mal die Frage, ob man als Basis nicht irgendwelche banale Steine nehmen kann, vielleicht recht Kalkhaltige, welche den Kalk auch a bissl ans Wasser abgeben (wg. der Korallen)?
Ich weiß, sind nicht porös, und div. Bakterien können sich nicht ansiedeln, oder kaum.
Also was könnte man noch nehmen, wenn´s Tuff oder Lochgestein nicht sein soll/darf?
Freu mich auf Eure Antworten!
Beste Grüße
Richard
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Jens
Alter: 36
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Richard,
das man Lochgestein nehmen kann, habe ich auch schon mal gehört bzw. gesehen. Aber wegen der Schwermetalle und evtl. vorhandener Metalleinschlüsse würde ich diese nicht in mein Becken tuen.
Selbst, wenn es bei dem Einen gut geht, kann der Nächste schon wieder schlechte Steine erwischen.
Die besten Möglichkeiten sind meiner Meinung nach:
- entweder ein Gestell aus PVC-Rohr zu bauen, und darauf die lebenden Steine aufzuschichten. Der Vorteil wäre ein großer Hohlraum, in dem sich auch gut div. Technik verstecken läßt.
Alternativ u.U. das Reefrack der Fa. Schuran oder vergleichbares selbst bauen.
- ein Unterbau aus toten Riffgestein, das vor dem Einsatz ausreichend gereinigt und gewässert wird.
- die teuerste aber beste Lösung, wäre es, den gesamten Riffaufbau aus lebenden Steinen zu machen.
Gruß Jens
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_________________ 1170l Ocean als Mixed-Reef 8x80 Watt T5, BK250 intern und div. Tunze Stream über Multicontroller 7095
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hma
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 8
Wohnort: nähe Frankfurt/M.

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Hallo zusammen,
ich verwende schon seit vielen Jahren als Unterbau für meine AQ's immer ca. 1/3 Lochgestein und hatte NOCH NIE Probleme damit.
Richard, schau doch einmal hier rein,
http://shop.nikofischer.de/index.php?cPath=1_11
die verwende ich u.a. auch und bin sehr zufrieden. Der einzige Nachteil dieser Steine ist ....sie sind recht schwer. Ausserdem muessen sie gut gesäubert werden da es sich i. d. Regel um sandgestrahlte Steine handelt auf denen sich noch ein feiner Staubfilm befindet, der muss runter.
Gruß
Heinz
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Richard
Alter: 43
Anmeldungsdatum: 25.02.2006
Beiträge: 366
Wohnort: Raum Göppingen

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Hallo alle und Danke für die Tipps!
Allerdings hat das meine Frage noch nicht so ganz beantwortet:
könnte ich auch banale Kalksteine nehmen???
Ich frage nicht ohne Grund:
ich lebe hier am Rande der Schwäbischen Alb, und diese Kalksteine liegen hier in meiner Gegend tonnenweise nutzlos rum, und noch dazu in den schönsten und praktischsten Formen, vor allem große Platten.
Als Basis für den Lebendstein-Aufbau, oder zum Höhlenbau kann man sich von der Form her nix Besseres vorstellen. Wenn man die Dinger mit einem Hochdruckreiniger richtig sauber macht, müßte das doch gehen, oder?
Außerdem weiß ich noch von der Süsswasserei, daß diese Steine Kalk ans Wasser abgeben, und ich denke, das wird bei Salzwasser nicht viel anders sein.
Was denkt ihr?
Gruß
Richard
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Jens
Alter: 36
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Richard,
ich würde es aus dem Gefühl heraus nicht machen.
Wenn die Steine Metalleinschlüsse haben, solltest du von der Verwendung absehen. Leg doch mal eine Stein in Umkehrosmosewasser ein. Dann gibst du mal Kochsalz zu. So ca. 1 Eßlöffel pro Liter und laß das mal 2-3 Wochen stehen.
Anschließend kannst du dann mal Silikat und Phosphat und evtl. Kupfer (Cu ist ein Gift für alle wirbellosen Tiere) messen. Wenn etwas davon nachweißbar ist, würde ich die Steine nicht verwenden.
Verfärbungen deuten auf Metalleinschlüsse hin.
Aber ein Restrisiko bleibt immer noch.....z.B. Schwermetalle usw.
Da die Steine sehr massiv sind, werden diese nur oberflächlich von Bakterien bewachsen. Besser sind poröse Steine geeignet, die nach einiger Zeit von Bakterien auch durchwachsen werden.
Gruß Jens
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Naso-and-Friends.de

Alter: 40
Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 14
Wohnort: 76829 Landau-Arzheim

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Hast Du bei Deinem Unterbau schon mal über die Verwendung von Lichtrasterplatten als Grundgerüst nachgedacht??
Das spart sehr viel Geld und auch sehr viel Gewicht ein. Vor allem aber hast Du damit die Möglichkeit einen Riffaufbau zu konstruieren bei dem Deine Tiere auch sehr viel Rückzugsmöglichkeiten haben.
Auf unserer Website ist so ein Aufbau mit Lichtrasterplatten beschrieben.
Gruß Klaus
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