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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo zusammen,
würde gern mal wissen was ihr so an zusätzlichen Sachen, wie z.B. Jod zugebt. Und wieviel pro Liter?
Welche Erfahrung habt ihr mit verschiedenen Spurenelementlösungen gemacht? Ich gebe alle 3 Tage Active trace von BiosonalL zum Wasser. So richtig überzeugt bin ich davon aber nicht!
Viele Grüße
Jörn
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Zylinderrose

Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 219
Wohnort: Göttingen

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Hallo Jörn,
bei mir gibts täglich eine Ration Jod (Lugol'sche Lösung), über die sich vor allem meine rosa Xenien sehr freuen. Ohne Jod würden sie vielleicht nicht mehr existieren.
Ansonsten "dünge" ich regelmäßig mit Bio-Calcium (einmal in der Woche beim Wasserwechsel), und ganz selten brauche ich mal Magnesium. Andee Spurenelemente gebe ich gar nicht zu und hoffe, dass der Bedarf daran über den Wasserwechsel gedeckt wird.
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_________________ Salzige Grüße,
Astrid
"Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag." (Charles Chaplin)
200l Miniriff: 4x39W T5, Turbelle stream 6000, Skimmer beast 400
54l Nanoriff: 2x 39W T5, 2 Eheim Filter mit 600l/h, Sander piccolo
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richiesmum

Alter: 38
Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 35
Wohnort: Kerken (Niederrhein)

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Hallo,
ich habe in der letzten Zeit mit Magnesium von Red Sea mein Wasser pushen müssen, weil ich nur noch 1000mg/l hatte. Das hat gut geklappt die Dosierungsangaben auf der Flasche waren aber entweder etwas hoch gegriffen oder ich hab mich gründlich verrechnet. Die 300mg/l um die ich anheben wollte hatte ich statt nach 12 schon nach 6 Tagen drin.
Calcium muß ich auch hochpushen, habe ich jetzt von der selben Fa. im Test und Jod und Strontium hab ich mir auch noch besorgt. Ob das Strontium unbedingt sein muß bin ich mir aber nicht so 100% sicher.
Jod kommt 1 mal in der Woche mit ins becken.
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_________________ Gruß Carola
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)
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Doc
Anmeldungsdatum: 24.12.2004
Beiträge: 25
Wohnort: Bad Karlshafen (Nordhessen)
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Hallo Jörg
Über Jod streiten sich vermutlich in 10 Jahren noch die "Gelehrten" Ich habe es früher auch gegeben und auch den selben effekt vor allem am Wachstum von Xeniden bemerkt.
Seit schon recht langer Zeit von ca. 2 Jahren gebe ich gar kein Job mehr. Und was soll ich sagen, sowohl die Xeniden wachsen als auch alles andere. Auch die Krebstiere sind nicht aus der Reihe.
Im übrigen gebe ich auch kein Strontium. Ich schreibe das ganze dem 5-10% Wasserwechsel zu den ich versuche wöchentlich einzuhalten.
Calzium und Magnesium halt ich mit den Ballingsalzen hoch, da sie günstiger sind als die Zusatzstoffe aus der Flasche.
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Tach auch, ich denke auch, dass man bei einem wöchentlichen Wasserwechsel sicher nicht soviel Zusatzstoffe zugeben muss, da hier sicher alles soweit enthalten ist. Mein Becken steht jetzt gut 4 Monate und vielleicht werde ich demnächst mal einen machen. Aber wöchentlich erscheint mir doch etwas viel. Schreiben Fossa und Nielsen nicht irgendwas von allen paar Monaten? Sicherlich ist dann auch der Fischbesatz entscheidend. Ich dachte so an alle 4-6 Wochen 10%. Das verdunstete Wasser ersetze ich durch Kalkwasser (Kalziumhydroxid), das morgens tröpfchenweise zugeführt wird. Hier lese ich immer mehr von der Ballingmethode. Ist das nicht wesentlich komplizierter oder gibt es mittlerweilen neue Erkenntnisse?
Viele Grüße
Jörn
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richiesmum

Alter: 38
Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 35
Wohnort: Kerken (Niederrhein)

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HI,
mein becken steht jetzt seit Anfang mai und die Werte waren auch immer gleich, bis ich angefangen habe zu besetzen. Da reichte dann der WW einmal im MOnat nicht mehr aus und mir gingen die Werte in den keller (Mg,Ca, KH und PH) im Moment hab ichs fast wieder muß aber immer noch täglich messen und nachdosieren. Ich wechsele jetzt schön brav jede Woche 5%
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_________________ Gruß Carola
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)
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Jens
Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo,
sehr viele Wasserzusätze basieren auf der sog. Balling-Methode.
Die Kalkwassermethode ist zwar einfacher, aber leider hat sich in der Praxis gezeigt das der Bodengrund von solchen Becken mit der Zeit verbackt. Auch eine Bildung von Phosphatdepots wurde schon beobachtet.
Bei starken Ca-Verbrauch kann u.U. die Gabe des verdunsteten Wassers als Kalkwasser nicht mehr ausreichen um den Ca-Wert zu halten.
Ebenso begrenzt der PH-Wert die Zugabemenge. Die Tröpfchenmethode ist wohl auch etwas umständlich.
Balling ist zwar komplizierter vom Grundgedanken her, aber man kann sich seine Wasserwerte Ca/KH fast nach belieben einstellen.
Gruß Jens
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_________________ 1170l Ocean als Mixed-Reef 8x80 Watt T5, BK250 intern und div. Tunze Stream über Multicontroller 7095
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Danke, bin ja lernfähig und werd´s mal probieren. Im Moment bewegt sich mein CA-Gehalt um die 400. Sind aber auch noch keine Steinkorallen im Becken. Werd es dann mal testen und meine Erfahrung weiter geben.
Jens, ich sehe einen Alpheus auf Deinem Bild. Finde diese Tiere und ihre Symbiosepartner, die Grundeln, höchst interessant. Da ich in mein Becken, bis auf evtl. zwei Doktoren, nur kleinere Fische einsetzen möchte und keine Erfahrung mit diesen Tieren habe, hier ein paar Fragen: Wie verhalten sich Alpheusarten zu kleineren Fischen und Garnelen? Werden die "abgeschossen" oder vertragen sie sich? Was fressen sie so und bei "lebendem Sand" brauchen sie sicherlich auch etwas an anderem Baumaterial. Geht das überhaupt?
Viele Grüße
Jörn
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Jens
Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Jörn,
das sind in der Tat höchst intressante Tiere.
Mein Knallkrebs ist ein Alpheus randalli der nur max. 3cm groß wird.
Zusammen mit den 2 Grundeln Randalls Partnergrundel Amblyeleotris randalli macht der sich echt gut.
Hier mal ein schönes Bild:
Den Krebs füttere ich nicht seperat. Auf dem Bild habe ich zwar als Bodengrund noch Korallenbruch. Aber seit ca. 1,5 Jahren kommt er auch gut mit Livesand zurecht. Besonders die Grundeln sind zu empfehlen, da diese nicht zu schreckhaft sind. Selbst Fische doppelter größe werden ggf. vertrieben. Übergriffe auf andere Krabbeltiere oder Fische habe ich noch nie beobachtet.
Diese Krebse sind erstaunlich robust und langlebig. Mein Krebs hat schon das 4. Jahr hinter sich.
Einmal habe ich den sogar im Technikbecken gefunden. Ich hatte Zeolith aus dem Technikbecken genommen. Das habe ich aus irgendeinem Grund vor der Entsorgung noch mit Süßwasser gespült. Da hat es im Eimer auf einmal drauflos geknallt.
Mittlerweile hat sich mein Trio schon 3x im Becken wieder gefunden.
1x die Sache mit dem Technikbecken
2x Störung von mir, wegen Umbau
Auch ein zusammenleben mit anderen größeren und schnellen Fischen nehmen meine Grundeln nicht übel. Die Reviergröße würde ich in etwa mit einem DIN A4-Blatt beschreiben.
Informiere dich aber vorher, welcher Krebs mit welcher Grundel eine Symbiose eingeht. Sonst kannst du u.U. Pech haben, das alle nebeneinander her leben.
Gruß Jens
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Jens,
vielen Dank für die Info.
Werd mich da mal auf Stefan verlassen und wenn er dies liest, weiss er ja was er mir mal bestellen kann!
Viele Grüße
Jörn
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Jens
Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Jörn,
ob Stefan sich das mit dem A. radalli noch einmal antut weiß ich nicht.
Da hat Stefan schlechte Erinnerungen dran.
Gruß Jens
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Jens,
wie jetzt??? Sollte ich mir den Burschen doch lieber nicht holen?
Na ja, denke mal, das ist jetzt ein Insider!? Muss sowieso diese Woche mal hin.
Viele Grüße
Jörn
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Jens
Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Jörn,
nee war nix schlimmes. Aber Stefan wird bestimmt keinen A. randalli mehr in seine Fischanlage setzen.
Der Krebs (war damals nur schlappe 15mm) war nicht wieder aufzufinden. In dem Becken, wo Stefan den reingesetzt hatte, war der auch nicht im Bodengrund zu finden.
Tage später hat Stefan ihn dann doch gefunden. Unter einem Stein 2 oder 3 Becken weiter.
Der war durch die Trenngitter (mit 5mm Bohrungen) auf wanderschaft gegangen.
Gruß Jens
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