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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Tach auch, wollte mich mal bei Stefan für einen sehr netten Empfang bedanken. Komme in den Laden und bekomme sofort einen Kaffee, das hat schon was! Wirklich tolle Beratung, netter Schnack und super korallen! Werd mal zusehen, dass ich endlich meine Fadenalgen los werde und dann endlich wieder schöne Steinkorallen einsetzen kann. Musste mich schon ganz schön bremsen. Aber verheizen will ich auch nichts mehr. Haben wir früher leider zuviel gemacht. Darum hier auch mal ein Rat an alle Neueinsteiger: Wartet lieber mit dem Kauf von Fischen und Korallen bis euer Becken vernünftig eingefahren ist und überlegt euch gut was ihr kauft, einsetzt und ob es überhaupt überlebenfähig ist. Ich denke bei mir da speziell an 2 Weisskehldoktoren, an denen ich früher nicht vorbei gehen konnte. Hat nicht geklappt! War schade um die Tiere!
Ich halte sie für nicht haltbar und man sollte sie lieber in der Natur lassen! Wie sind eure Erfahrungen?
Viele Grüße
Jörn
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Jens
Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Jörn,
bei Stefan habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht wie du. Ich habe schon viele Läden hier in der Gegend abgeklappert. Aber eine solch gute fachlich fundierte Beratung findet man fast nie. Die meisten wollen nur verkaufen......
Bei deiner Meinung zu den Tieren kann ich nur sagen, sehe ich genau so. Vieleicht kannst du die hier im Forum ja auch mal weitergeben.
Gruß Jens
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_________________ 1170l Ocean als Mixed-Reef 8x80 Watt T5, BK250 intern und div. Tunze Stream über Multicontroller 7095
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Jens, über die Haltung von verschiedenenen Korallen- und Fischarten kann man sicherlich streiten, aber meiner Meinung nach gehören (verzeiht mir, wenn ich die lateinischen Namen nicht mehr weiss oder sie nicht richtig schreibe, müsste sonst erst nachschlagen. Bin etwas raus aus der Sache und beschäftige mich erst wieder seit kurzem damit!) z.B. Dendronephtia-Arten, die Rote Meerhand (überhaupt Meerhände!) nicht in den Handel. Sie müssten praktisch in einer "Planktonbrühe" stehen und so etwas können wir ihnen in einem Riffbecken absolut nicht bieten. Geht es in einem Aquarium überhaupt??? Vielleicht hat hier jemand es geschafft? ich kann es mir nicht vorstellen. Zu Fischen: Wie gesagt, der Weisskehldoktor, verschiedenene Grosskaiser wie z.B. der Pfauenkaiser sind für mich ebenfalls Todeskandidaten von denen ich lieber die Finger lasse. Man hört sicherlich von dem ein oder anderen, dass die Haltung über "längere Zeit" geglückt ist, aber auf welche Kosten??? Wieviel kommen durch? Von 1000 vielleicht einer? Super!!!
Manche Tiere gehören nunmal nicht in den Handel und vor allem nicht in Aquarien der Ottonormalaquarianer! Vielleicht ist eine Haltung ab einer Beckengrösse von 10.000 l möglich/er!? aber wer hat so etwas??? Manche Tiere sollten eben in der Natur bleiben! Hier ist auch der Handel gefordert. wer sie nicht bestellt, der kann sie zwar nicht verkaufen aber er macht sich auch nicht schuldig am "Raubbau" der Natur. Das machen wir zwar alle irgendwo, aber dann doch bitte mit Tieren, die wir pflegen können und die sich pflegen und evtl. auch sogar vermehren lassen! Dieses Thema gehört jetzt vielleicht nicht unter " Spass und Unterhaltung" aber vielleicht hilft und rettet es einigen ganz tollen, super schönen Tieren das Leben!
Viele Grüße
Jörn
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Jens
Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Jörn,
sicherlich hast du mit deinen Ansichten recht. Aber vieles macht der Transport bzw. Handel. Einige heikle Tiere überleben den Transport wohl sehr selten. Schnell Abwicklung vom Fang bis zum Endkunden sind hier wohl das a und o.
Die von dir genannten Fische sollten sicherlich nicht in kleinen (unter 1000l) Becken gehalten werden.
Gruß Jens
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Jens,
will hier auch nur Neueinsteiger vor übereilten Käufen warnen und ihnen Enttäuschungen ersparen. Der Transport ist sicherlich noch ein ganz anderes Thema, genau wie der Fang. Was dabei schon alles "kaputt geht", möchte ich gar nicht wissen. Aber wie gesagt, das ist ein anderes Thema und keine Angst, es ist und bleibt wohl eins der schönsten Hobbies der Welt. Vor einigen Jahren galten auch Steinkorallen noch als unhaltbar. Dank der heutigen Technik kann man vielleicht in ein paar Jahren sogar wieder welche "auswildern" und vielleicht sogar ganz auf den Import verzichten.
Viele Grüße
Jörn
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Zylinderrose

Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 219
Wohnort: Göttingen

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Morgen zusammen,
tja, bezüglich Stefan kann ich mich nur anschließen. Hat mir auch sehr gut dort gefallen. Wenn im nächsten Jahr mein 200l-Süßwasserbecken "fällig" wird, werde ich ihm sicher noch den einen oder anderen Besuch abstatten.
Zu den Fischen und Korallen:
Ich bin da sehr zwiegespalten. Einerseits denke ich, dass es unverantwortlich ist, so heikle Tiere oder Korallen wie Dendronephthya oder den Weißkehldoktor ohne weiteres anzubieten. Andererseits: Wenn sie immer mal wieder in engagierte und erfahrene(!) Aquarianerhände gelangen, besteht vielleicht die Chance, auch aus diesen Todeskandidaten irgendwann gut haltbare zu machen. Viele Dinge, die wir heute über die Pflege von Meerestieren wissen, beruhen ja auch auf Beobachtungen, die Aquarianer irgendwann gemacht und weitergegeben haben. Deshalb finde ich es schon auch wichtig, dass man versucht, bei den heiklen Tieren weiter zu kommen. Deshalb wäre es auch nicht gut, wenn sie gar nicht mehr in den Handel kämen. Allerdings ist halt fraglich, wie man vermeiden will oder kann, dass solche Tiere dann auch immer wieder Opfer von verkaufswütigen Händlern sind..
Für übereilte Käufe und Katastrophen brauchts übrigens auch noch nicht mal die heiklen, ausgefallenen Tiere. Das kann man auch mit robusten Tieren gut hinbekommen. Das ist im Salzwasserbereich mit Sicherheit nicht anders als beim Süßwasser.
Dass man allerdings nie übereilt Tiere kaufen sollte, darin stimme ich mit dir voll überein, Jörn.
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_________________ Salzige Grüße,
Astrid
"Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag." (Charles Chaplin)
200l Miniriff: 4x39W T5, Turbelle stream 6000, Skimmer beast 400
54l Nanoriff: 2x 39W T5, 2 Eheim Filter mit 600l/h, Sander piccolo
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Astrid,
Du hast sicherlich Recht. Ohne die Erfahrung wäre die Aquaristik noch nicht da wo sie heute ist und so sollte es auch weiter gehen.
Ich habe nur leider auch genug ´"Verbrauchsaquarianer" kennen gelernt die es immer wieder versuchten und einfach zu viele Tiere "verheizt" haben.
Zum überlegten Kauf von Tiere mal etwas, das mir passiert ist: Eines Tages sah ich in einem Händlerbecken einen superschönen Riffbarsch, knallrot und ca. 10-11 cm gross. Beobachtet und gekauft! zu Hause eingesetzt und alles war in Ordnung. Er fraß Muscheln, am besten im ganzen, Krill uvm. Die Korallen ließ er natürlich in Ruhe und er ließ sich auch ab und an von Putzergarnelen (Lsymata amboinensis) putzen. Ein wahres Schauspiel! Eines Tages dann konnte ich einfach nicht an einem Paar Kardinalsgarnelen vorbei gehen. Gekauft, aklimatisiert und eingesetzt. Das war das teuerste Futter, das ich jemals gekauft habe!!! Die erste Garnele wurde nach ca. 2 Sekunden gefressen, die zweite nach ca. 1 Minute. Ich hätte es wissen müssen!!! Ein Drama, nicht nur für die Garnelen, sondern auch für mich. Das Theater von meiner damaligen Partnerin kann man sich wohl vorstellen. Aber wenigstens war der Barsch erstmal satt und wurde artgerecht ernährt.
Was ist euch so passiert?
Viele Grüße
Jörn
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Zylinderrose

Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 219
Wohnort: Göttingen

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Hallo Jörn,
ja, solche Leute kenne ich auch - zwar weniger aus der Salzwasser- als aus der Süßwasseraquaristik, aber das ist ja in diesem Fall auch wurscht - und das, was mich daran am meisten nervt, ist, dass das auf Kosten der Tiere geschieht.
Ganz zu vermeiden, dass Tiere verheizt werden, dürfte aber auch schwierig werden, weil du den Leuten (sowohl den Händlern als auch den Aquarianern) immer nur vor den Kopf gucken kannst.
Ein nettes Erlebnis mit einem Händler hatte ich, als ich meine beiden Riffbarsche gekauft habe. Barsche sind halt nicht doof und dazu noch verdammt schnelle Schwimmer. Da in allen Verkaufsbecken auch einzelne lebende Steine liegen als Rückzugsmöglichkeit für die Fische, wurde es beim Barschfang leider notwendig, das komplette Becken leerzuräumen. Zu allem Unglück befand sich oben in der Abtrennung zwischen zwei benachbarten Becken eine Lücke. Was macht also ein Barsch, wenn ihm sein Versteck geklaut wird? Er verzieht sich ins Nachbarbecken. Tja, und weil der Angestellte offenbar keine Lust hatte, das zweite Becken auch noch leerzuräumen, wollte er mir dann erklären, dass Gelbbauch- und Gelbschwanzdemoiselle doch dasselbe sei. Ich hab mir dann trotzdem noch eine zweite Gelbschwanzdemoiselle einpacken lassen und bin schnaubend nach Hause gefahren.
Richtige Unfälle in Sachen Besatz sind mir zum Glück noch nicht passiert, da ich unsere Pappenheimer hier in der Stadt schon vorher kannte und wusste, das ich mich auf mein eigenes Wissen verlassen muss.
Aber dafür habe ich noch eine Story zum Thema Entwicklung im Handel:
In einem unserer beiden hiesigen Zooläden mit MW wurde ich anfangs für meine Idee, ein 12l-Becken als Nanoriff aufzustellen (und dann auch noch als erstes Nudelwasser!) belächelt und bekam zu hören, dass ich da sowieso ewig mit Algen zu kämpfen hätte und eine passende Beleuchtung ja nicht zu finden sei. Durch die Blume also der Kommentar: Lass es, das schaffst du sowieso nicht; das wird eh nix. Der gute Mensch, der mir dies alles erzählte, hatte wohl kurz zuvor selbst mit einem Bekannten versucht, ein Nano zum Laufen zu bekommen, war damit aber auf die Nase gefallen.
Ich habe das Becken trotz aller Unkenrufe aufgebaut - und siehe da, es funktionierte. Nachdem ich meine ersten Korallenableger für das Becken in besagtem Laden geholt habe und berichtete, dass mein Nano sehr gut liefe, dauerte es gar nicht lange, und ich bekam voller Stolz das neue Nanoriff im Geschäft vorgeführt. Seitdem sind auch immer mal wieder nanotaugliche Tiere wie Zwerggrundeln dort anzutreffen, und ich habe sogar schon eine Ladung Sexy Shrimps angeboten bekommen, die gerade frisch eingetroffen waren. (Nein, ich habe sie nicht gekauft!)
Ich muss sagen, diese ganze Aktion war im Nachhinein eine echte Genugtuung! Denn dieser Mensch ist so arrogant, dass ich am liebsten gleich wieder rückwärts aus dem Laden gehen möchte, wenn ich dieses Gesicht sehen muss.
Ich fand aber auch interessant zu beobachten, wie das Angebot in dieser Richtung doch erweitert wurde.
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Astrid
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Astrid,
krassen Respekt zu Deinem Becken! Es gehört mit Sicherheit mehr dazu, so ein Nanobecken vernünftig zu pflegen, als ein grosses. Das Kleine verzeiht mit Sicherheit keine Fehler.
Brauch von meinem jetzigen noch kein Foto machen, darum schreibe ich nochmal hier. Ist nun gut 10 Jahre her, meine Patentochter war gerade 3 Jahre und bei mir zu Besuch. Sie fütterte immer gern die Fische, da diese auch ab und an etwas aus der Hand nahmen. Sie quietschte dabei vor Vergnügen, wenn dann auch mal eine Aboinensis an ihern kleinen Fingern zupfte. Angst kannte sie überhaupt nicht. An diesem besagten Tag aber, ich musste gerade telefonieren und etwas notieren, fütterte sie ohne Aufsicht und gönnte den Fischen mal etwas ganz besonderes. Sie teilte sich mit ihnen einen 250g Becher Erdbeeryoghurt. Sie den Becher und die Fische den Rest. Als ich das dann sah, dachte ich es haut mich um!!! Eigentlich sah ich nix mehr! Was also tun? Telefonieren und Seewasser besorgen, jede Menge Kohle in den damaligen Rieselfilter und nur noch hoffen. 200l Wasser konnte ich auftreiben, bei damaligen 500l war das ja immerhin schon mal etwas. Der Abschäumer hat sich übrigens 2 Wochen lang überschlagen. Aber es ist alles gut gegangen, die Korallen öffneten sich zwar sehr langsam wieder aber es gab keine Verluste. Richtig Massel gehabt. Äh, weiss auch nicht mehr was ich damit jetzt sagen wollte. Was soll´s...
Viele Grüße
Jörn
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Zylinderrose

Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 219
Wohnort: Göttingen

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Hallo Jörn,
dass des Joghurt sich nicht so gut mit dem Wasser vertragen hat, denke ich mir. Hast du wenigstens herausfinden können, ob die Tiere ihn mochten?
Was das Nano angeht: Danke für die Blumen, obwohl ich gestehen muss, dass das kleine 12l-Becken wesentlich besser lief als das 54l-Becken jetzt. Wie du vielleicht mitbekommen hast, kämpfe ich seit einiger Zeit gegen Fadenalgen und habe keine Ahnung mehr, wo ich noch nach der Ursache suchen soll. Das kleine 12l-Becken lief über die gesamte Standzeit von 7 Monaten tadellos.
Was sicherlich auch etwas riskant, gleich mit einem so kleinen Becken in die MW-Aquaristik einzusteigen, aber ich habe vorher viele (!) Informationen wie ein Schwamm aufgesogen und gehofft, dass es zusammen mit meiner Erfahrung aus dem Süßwasserbereich langen wird.
Das Wichtigste bei dem kleinen Becken ist wohl tatsächlich gute Pflege und ein wachsames Auge. Man muss öfter Wasser nachfüllen, weil die verdunstete Menge sich natürlich schneller auf die Dichte auswirkt als beim größeren Becken, man braucht auf jeden Fall eine Kühlung für den Sommer, weil sich das Wasser in der Pfütze schnell aufheizt. Na ja, und die Wasserwerte sollte man halt auch im Auge behalten. Mit den übrigen Wasserwerten habe ich eigentlich nie große Probleme gehabt. Lediglich Jod war offensichtlich Mangelware, aber das kann man ja nachdosieren.
Trotz der momentanen Algenprobleme muss ich aber sagen, ich würde nicht mehr auf ein Nanoriff verzichten wollen, auch wenn schon geplant ist, mein 200l-Süßwasserbecken auch noch aufzusalzen. Denn im Nanoriff werden einfach so viele kleine Tiere zu Hauptdarstellern, die in einem Miniriff oder einem Big Tank einfach untergehen würde. Aber gerade die können den Reiz an so einem Becken ausmachen. Ich bin zum Beispiel ein totaler Fan von Röhrenwürmern und freue mich über jeden winzigen Wurm, der irgendwo wächst. Einige von den anfänglichen Minis haben sogar eine ganz beachtliche Größe mittlerweile erreicht.
Ein Schädlingsbecken für solche Tierchen wie Wollhandkrabben oder Fangis würde mich auch nochmal reizen.
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Astrid
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Astrid,
die Sache mit den Fadenalgen kenne ich. ist echt nervig! Gehört aber wohl allerdings dazu, wenn man wieder am falschen Ende spart. Setz dir doch ein paar kleine Einsiedler und Turboschnecken dazu. Die fressen zwar auch nicht die langen Algen, Verhindern aber, dass neue, wenn du die langen mal abgezupft hast, wieder wachsen(meistens jedenfalls! ). Auch Seeigel sind hier sehr hilfreich. Ob die aber in dein Becken passen, weiss ich auch nicht. Mir haben jedenfalls 2 Diademseeigel sehr geholfen. Ich mag sie zwar nicht und sie raspeln teilweise auch die Kalkrotalgen ab, aber sie leisten volle Arbeit, sind aber sonst sehr langweilig. Ich würde dir 5-10 kleine Einsiedler, 5-10 Turboschnecken und vielleicht sogar einen Centropyge Acanthops empfehlen. Der bleibt schön jklein, sieht gut aus, geht nicht an niedere Tiere, frisst Algen und ist sehr interessant. Frag aber lieber nochmal bei Stefan oder Jens wegen dem Fiscxh nach. Vielleicht ist dein Becken auch doch etwas klein für ihn. Ich find ihn jedenfalls klasse.
Viele Grüße
Jörn
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Jens
Alter: 37
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 1960

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Hallo Jörn,
hast recht, der C. acantops ist Klasse. Sieht super aus und bleibt halbwegs klein.
Aber meine beiden fressen keine Algen!
Ist das erste, was ich höre.
Gruß Jens
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Jens,
die Burschen fressen bestimmt auch allerhand andere Sachen, wenn sie sie bekommen. Meiner rupft unheimliche (gut, etwas kleiner sind sie schon ) Büschel von den Steinen und steht einem Zebrasoma flavensens eigentlich in nichts nach. Bin schwer begeistert von dem kleinen. Ich füttere im Moment aber auch wirklich kaum dazu und er gibt alles. Ist gut "rund". Er frisst auch Trockenfutter, tut sich mit Mysis aber recht schwer. Ist für ihn wohl doch etwas groß. An einer Koralle hat er sich bisher noch nicht versucht. Wie gesagt, Algen sind wohl seine Lieblingssachen. Jedenfalls bei meinem. Aber gut, bei Kaisern weiss man das nie so ganz genau. Mehr dazu unter:
http://www.meerwasser-lexikon.de/de/16/0/0/liste_Zwergkaiser.htm
Viele Grüße
Jörn
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Zylinderrose

Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 219
Wohnort: Göttingen

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Hallo ihr zwei,
na, selbst wenn der Zwergkaiser Fadenalgen fressen würde, für das 54l-Becken hielte ich ihn denn doch für ein bisschen überdimensioniert. Es schwimmen ja auch schon zwei Demoisellen drin rum. Wenn überhaupt, dann kommt nochmal ein Blenni rein. Aber eigentlich bin ich gar nicht sicher, ob ich überhaupt noch einen Fisch ins Bekcen haben möchte. Mit den beiden gefällt es mir sehr gut.
Einen Seeigel habe ich ja bereits im Becken, auch wenn es kein Diadema, sondern ein Globulus ist. Turboschnecken möchte ich eigentlich nicht mehr haben. Da würde ich dann eher noch einige Einsiedler einsetzen.
Meine vier vorhandenen kümmern sich ja auch gut um den kurzen Rasen, nur an das lange Zeugs gehen sie halt nicht mehr dran.
Hm, ob ich da nun am falschen Ende spare, wenn ich nicht ein Becken voller Algenfresser habe, kann ich nicht beurteilen, aber eigentlich dachte ich, dass es doch auch sinnvoller wäre, nach den Ursachen zu suchen, als nur die Symptome zu bekämpfen...
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Jörn
Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 81
Wohnort: Porta Westfalica
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Hallo Astrid,
ich meinte eigentlich auch nur, dass man gerade in der Einfahrphase nicht auf diese kleinen Helfer verzichten sollte und dann auch genügend davon einsetzt. Die können dann schon einiges verhindern. Ich hätte auch statt 10 Krebsen und 10 Schnecken vielleicht die doppelte Menge oder noch mehr einsetzen sollen und hätte mir dann das lästige Fadenalgen rupfen sicherlich sparen können. Das mit dem Zwergkaiser war auch nur so daher gesagt und bei zwei Demoisellen würde ich auch den Burschen nicht dazu setzen. Die würden ihn sicherlich nicht sonderlich mögen, da er ihnen zu ähnlich sieht. Mit Blennis habe ich persönlich wieder schlechte erfahrungen gemacht. Aber das hat ja nichts zu heissen.
Viele Grüße#
Jörn
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